Sechs Seminare rund um die Sicherheitsfragen, die beim Einsatz von KI im Unternehmen zuerst auf den Tisch kommen: Wer hat den Agenten freigegeben. Was darf er, was nicht. Wer widerruft das. Und was legen Sie vor, wenn jemand fragt.
Gearbeitet wird an laufenden Systemen, nicht an Folien. GARION, AZARION, ZERYON Control Studio und AXYON stehen dabei als Anschauungsmaterial im Raum — wer danach ein anderes Werkzeug wählt, hat das Verfahren trotzdem verstanden.
Inhouse-Seminartag 2.900 € netto · offenes Online-Seminar 890 € netto je TeilnehmerDie Revision will wissen, wer den Agenten freigegeben hat, der letzte Woche eine Bestellung ausgelöst hat. Ein Kunde aus der Lieferkette schickt einen Fragebogen und will die Liste Ihrer KI-Systeme, mit Verantwortlichem je Zeile. Der Versicherer fragt nach dem Verfahren, mit dem eine automatische Handlung gestoppt wird. Alle drei erwarten keine Einschätzung, sondern einen Beleg.
Wer an dieser Stelle steht, braucht keinen weiteren Überblicksvortrag über generative KI. Er braucht zu wissen, welche Fragen gestellt werden, woran eine belastbare Antwort erkennbar ist und wie die Belege dafür im eigenen Haus entstehen. Darum geht es in diesen Seminaren, und um nichts anderes.
Jedes Seminar dauert einen Tag und steht für sich. Zwei oder drei lassen sich zu einer Reihe zusammenlegen, wenn dieselbe Gruppe den ganzen Weg von der Einordnung bis zum Nachweis gehen soll.
Wo KI-Systeme angreifbar sind und wo sie Daten verlieren: untergeschobene Anweisungen in Dokumenten und Web-Inhalten, Abfluss über Modellanbieter, Schatten-KI in Fachbereichen, Werkzeugrechte, die weiter reichen als gedacht. Wir gehen die Angriffsfläche an einem echten Aufbau durch und halten fest, welche Stellen bei Ihnen offen sind.
Ein Agent bekommt eine Aufgabe, einen begrenzten Handlungsraum und eine Freigabestufe — und jemand muss ihn anhalten können. Wir arbeiten die Kette durch: eigene technische Identität, Rechte je Aktion, Vier-Augen-Freigabe, Eskalation, Widerruf, Not-Aus. Danach wissen Sie, warum verfügbares Werkzeug nicht dasselbe ist wie autorisierte Handlung.
Was legen Sie einem Prüfer vor, und woran erkennt er, dass daran nicht nachträglich gedreht wurde. Wir sehen uns an, wie ein append-only geführtes, verkettetes Protokoll aufgebaut ist, wie ein Dritter es nachrechnet, und welche Lücken entstehen, wenn Protokolle nur im Arbeitsspeicher stehen oder frei überschreibbar sind.
Welche Anforderungen greifen, entscheidet der Anwendungsfall und nicht das Werkzeug. Deshalb üben wir die Bestimmung: Use Case beschreiben, Rolle klären, Risiko einordnen, Nachweisbedarf ableiten. Sie gehen mit einem ausgefüllten Inventar für Ihre eigenen Systeme heraus. Rechtsberatung ist das ausdrücklich nicht.
Ihre Zulieferer setzen KI ein, und Sie haften für das Ergebnis mit. Wir gehen durch, welche Angaben man von einem Dritten überhaupt verlangen kann, wie man die Antworten vergleichbar macht statt sie abzuheften, und woran man merkt, dass ein Fragebogen aus dem Marketing kommt und nicht aus dem Betrieb.
Was bleibt im Haus, was geht hinaus, und was kostet die Entscheidung. Wir sehen uns an, was lokale Modelle heute leisten, wo sie nicht reichen, welche Hardware nötig ist und wie ein Aufbau aussieht, bei dem vertrauliche Unterlagen das Gerät nicht verlassen. Ohne Versprechen, dass lokal automatisch sicher heißt.
Inhouse ist der Regelfall, weil die Inhalte dann an Ihren eigenen Systemen durchgegangen werden. Das offene Online-Seminar ist der Weg für einzelne Personen, die nicht auf eine Gruppe im eigenen Haus warten wollen.
Ein Tag mit Ihrer Gruppe. Die Beispiele kommen aus Ihrem Betrieb, nicht aus einem Musterunternehmen. Vorab sprechen wir 30 Minuten über die Ausgangslage, damit der Tag nicht bei null anfängt.
Ein voller Tag über Zoom, mit Teilnehmern aus verschiedenen Unternehmen. Die Beispiele sind dann allgemein gehalten, das Verfahren ist dasselbe. Die Gruppe bleibt klein, damit Rückfragen noch Platz haben.
Für die offenen Seminare gibt es keine feste Jahresplanung. Ein Termin wird angesetzt, sobald sich genug Teilnehmer für ein Thema gemeldet haben — meist innerhalb weniger Wochen. Melden Sie über das Formular unten an, welches Seminar Sie interessiert; Sie bekommen den Termin schriftlich zurück, bevor etwas verbindlich wird.
Alle Preise netto zzgl. USt. Kein Abonnement, keine Gebühr je Teilnehmer beim Inhouse-Format, keine Nachberechnung nach dem Tag.
Sie wissen vor der Zusage, was der Tag enthält und was er kostet.
Nennen Sie die Nummer des Seminars, ob inhouse oder offen, und wie viele Personen es betrifft. Sie bekommen einen Terminvorschlag und den Rahmen schriftlich zurück, bevor etwas verbindlich wird. Wenn ein Anruf schneller geht, rufen Sie an.